Kategorie: Allgemein

  • Gibt es Gott? – Eine Theorie über Allmacht

    Es ist die grundlegendste Frage, die man sich vorstellen kann. Denn darauf beruhen Jahrzehnte der Religion, von Bewegungen und sogar Gräueltaten im Namen der Kirche. Ich bin christlich erzogen worden, und so fällt mir da als Erstes die Hexenverbrennung und die Kreuzzüge ein. Nehmen wir eines direkt zu Anfang. Nie ist ein Glaube falsch, wenn er uns zu Höherem ermächtigt. Wenn er uns große Dinge tun lässt, Nächstenliebe, Teilung von Hab und Gut etc.. Oder einfach mal etwas von der Natur aus Christliches. von der reinen Bedeutung nach und nicht das, was im Laufe der Zeit daraus geworden ist. In die Kirche gehen, Kollekte geben, beten und dann den Alltag wieder Alltag sein lassen. Da genau so habgierig sein, wie eh und je. Ausbeuterisch und auf sich bedacht. Denn die Beichte adelt uns ja wieder zu einem Himmelreich. Wie bei allem, ist die Natur einer Sache nicht schlecht, nur das, was wir im Laufe der Zeit draus gemacht haben. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin auch kein Feind der Kirche. Sicher kann ich hier direkt das oft propagierte Beispiel anführen von Reichtum, während es noch so viel Armut auf der Welt gibt. Und ob Jesus, der die Liebe für den Nächsten predigte, sich vorstellte Häuser in Prunk und Gloria zu erschaffen und Geld anzusammeln und die Dinge zu vergolden, das sei erstmal einfach nur dahin gestellt. Meine Botschaft, mein Intention, ist immer weniger die Kritik, als vielmehr das Denken des Einzelnen anzukurbeln, der meinen Blog besucht. Habe ich dies erreicht, so hat sich jede Zeile gelohnt, die ich in freier Kreativität herunter geschrieben habe. Jedem Glauben unterliegt auch immer etwas Reines. Die eine Idee, die dahinter steht. Und da ist es egal, welchen Landkreis man jetzt besucht. Die Idee am Boden, die Essenz, ist immer etwas Reines und adelt den Gedanken dahinter. Traurig ist immer nur, was die Menschen im Laufe der Zeit oder im Fanatismus dann daraus gemacht haben. Eines direkt zu Anfang. Ich kann diese Fragestellung nie komplett beantworten. Nur immer in Bezug zu meinem eigenen Wissen und auch Glauben als auch Erfahrungen. Und diese Frage berührt so viele philosophische Gedanken Punkte, dass es für ein Buch reichen würde, nicht nur für einen kleinen Artikel, in dem ich die 1000 Worte nur ungerne überschreite. Es wird sonst nur zu lang zum Lesen. wir sind schon bei den 400 Worten. Sicher kann ich Manches theoretisch beleuchten und doch würde dies von einer Seele, die rein glaubt einfach nicht akzeptiert werden. Dies über die Natur der Sache an für sich. Es könnte daraus ein Artikel erwachsen, der die Diskussion anregt und zu reger Beteiligung aufruft. Machen Sie dies gerne, wenn Ihnen danach ist. Dafür ist die Kommentarfunktion ja schließlich da. Wir sind immer noch nicht richtig im Thema, sondern schwirren noch Außen rum, umkreisen die Bedingungen und den Rahmen.

    Eine Anmerkung direkt zu Anfang. Stellen wir uns einen Gott vor, so machen wir ihn allmächtig. Wir geben ihm für alles die Schuld. Böses und Gutes. Unheil, Leid als auch das pure Glück. Und im menschlichen Geist machen wir uns Gedanken über seine Intention. Aber um Eines zu bedenken zu geben: Alles was wir denken, entspringt den Grenzen eines Geistes, der uns in diesem Glauben auch erschaffen wurde. Und glaubt man jetzt, dass wir den göttlichen Funken selber besitzen in z.B. der Seele, so könnten wir selber Schöpfer unserer Realität werden. Aber unser Verstand engt uns immer ein. Denn er ist getränkt von dem menschlichem Bewusstsein, das wir in einem Leben bis jetzt erfahren haben. Er ist ein dimensional, obwohl das göttliche Bewusstsein dreidimensional erschaffen ist, jetzt mal als Verständnis Beispiel. Wir sind wie die KI, die lernen und begreifen kann und darf, aber um den Schöpfer begreifen zu können, wenigstens ansatzweise, müssen wir selber zum Schöpfer werden. Wir überblicken nie das Ganze. Ein Wesen, das keiner Zeit unterliegt. Das keine Grenzen in Macht und Existenz hat. Es wäre, wie wenn die Eintagsfliege sich Gedanken über die Dauer des menschlichen Lebens machen würde. Immer aus dem beschränktem Blickwinkel heraus. Niemals das Große und Ganze sehen, zu dem die Allmacht wirklich fähig ist. In dem wir Gott die Schuld für unser Leid geben, setzen wir voraus, dass er genau so gefangen in den Erfahrungen ist, wie wir Menschen es sind. Er aber muss keine Erfahrungen mehr machen. Er hat alles Wissen bereits. Und ebenso kann man da nicht von Wissen reden, denn er hat keinen Verstand wie wir Menschen. Bei ihm ist es halt göttlich. Er ist ein Wesen höherer Ordnung, wenn wir einen Gott jetzt klassifizieren wollen. Alle unsere Denkweisen und Vorstellungen können ihn niemals erfassen. Da unser Geist so beschränkt ist, dass wir ihn gar nicht in seiner Existenz begreifen können. Die Grenzen, die wir ihm aufzeigen, gelten nur für uns in unserem Verstand. Er aber unterliegt unserem Glauben so nicht. Wenn wir aufhören an ihn zu glauben, verschwindet er aus unserem Bewusstsein. Aber er hört deswegen nicht auf zu existieren. Wir alleine haben keinen Einfluss auf seine Existenz. Sofern man jetzt bereit ist an ihn zu glauben, ihm eine Existenz zu spricht, oder nicht. So ist jede Diskussion über Gott immer nur von dem Glauben getränkt, den wir aufrecht erhalten oder eben nicht. Nur eine Idee eines Schöpfers. Aber niemals schauen oder betrachten wir ihn wirklich. Wir wissen noch nicht einmal welche Macht die Seele wirklich hat. Wie weit ihre Funktion über unsere Realität Bestand hat. Und nimmt man die Theorie dazu, so wäre das nur ein Funken eines höheren Wesens. Vielleicht werden wir eines Tages aufsteigen, das Höhere Selbst, wie ich es in der „Natur aller Dinge“ beschrieben habe könnte die Spur einer Theorie enthalten. Aber dafür müssten wir uns von unserem größten Potential lösen. Nämlich dem Verstand. Er erhebt uns über alles Andere, das existiert. Gibt uns erst ein Bewusstsein über alle anderen Dinge und auch über uns selbst. Aber gleichzeitig engt er uns in die Grenzen eines menschlichen Denkens und Verstehen ein. Wie sollen wir da jemals nach Höherem streben können, das nichts Menschlichem unterliegt?

    Jetzt sind wir schon ganz tief in manches Problem eingetaucht. Und wir haben die 1000 Worte auch überschritten. sind schon bei 1277. Aber es ist schwer, sich bei so einem allumfassenden Thema einfach nur kurz zu fassen. Und im Grunde reicht die Konzentration eines menschlichen Verstandes auch nicht aus, um alle Kernpunkte in einem Text ohne eigenes Wissen und Denken rein objektiv zusammen zu fassen. Immer ist es eingefärbt von eigener Erfahrung. Aber widmen wir uns jetzt dem Video zu. Das wollten wir ja.

    Gibt es Gott?

    Es ist die Frage, die im Grunde schon ein Problem ist. Gott ist es egal, ob wir an ihn glauben. (Behaupte ich jetzt mal 🙂 ) Er wird deswegen nicht aufhören zu existieren oder an Macht verlieren. Und dem Menschen ist es egal, ob ein Gott ihn erschaffen hat. Genau deswegen wird auch der Mensch nicht aufhören zu existieren oder sich in irgendeiner Weise, rein physisch, verändern. Aber es ist normal, dass ein menschlicher Geist sich auf der Suche nach sich selbst auch Gedanken um eine höhere Bestimmung macht. Sie würde unser Leid, das rein menschlich ist, adeln und als Mittel zum Zweck für etwas Gutes formen. Und der Glaube an etwas Höheres, befähigt uns selber im Dienste für eine größere Sache, über uns hinaus zu wachsen. Denn wir machen es für etwas Anderes, für etwas Größeres und vielleicht auch für etwas Soziales. Und dieser Glauebn jetzt, erschließt Potential, das unsere eigenen Grenzen einfach wegspült. so, dass wir über unser bisheriges Sein hinauswachsen und größere Lasten bereit sind zu ertragen. Denn wir sind soziale Wesen und das auch im Kern der Dinge. Für etwas Anderes und auch im Glauben jetzt für das Gute, können wir uns selber mehr erschließen und auf mehr zugreifen, als wir selber bis dato geglaubt haben. so ist unser Glauben an eine Sache, erstens der Schlüssel um Potential zu erschließen aber andererseits auch der Glaube über unser eigenes Können, das eine Gefängnis, das uns sonst einengt. Sie sehen hier direkt die Grenzen eines Verstandes. Die, die wir uns unbewusst selber auferlegen. Glauben wir an etwas, so können wir es. Zweifeln wir an der gleichen Aufgabe an uns selber, so werden wir sehr wahrscheinlich scheitern. Außer wir schaffen diese eine Aufgabe, die zuerst nicht zu bewältigen scheint und begreifen dann, was für ein Potential wir selber besitzen. Daraus dann, erwächst wieder ein Glaube an uns selber, der uns wieder ermächtigt, Dinge zu schaffen. sie sehen also, im Grunde genommen ist es egal, woran wir glauben. Ob an etwas Höheres oder an uns selber. Beides ermächtigt uns zu Höherem. Wir müssen nur an etwas Glauben. Deswegen ist Glauben an für sich nicht falsch. Man kann uns sollte es nur nicht als Grundlage oder Beweis für etwas Höheres sehen. Es ist ein Mittel zum Zweck, wenn man es so bezeichnen will, um Potential zu erschließen. So etwas wie ein Schlüssel für unsere eigene Psyche und Können, um Grenzen auszuhebeln.

    Mein Bruder starb an Krebs, obwohl er zu Gott gebetet hat, dass er ihn heilen soll. Die meisten von uns würden wenigstens versuchen anderen zu helfen, die krank sind. Aber Gott nicht. Wie kann dieser Gott dann gut sein, hmm?

    Diese Frage setzt voraus, dass das Beten an für sich, eine positive Reaktion auslöst, die Gott betrifft. Wie aber sollte eine Aktion, die ich als beschränkter Mensch mache, ein höheres Wesen beeinflussen? Wenn es verspricht für uns da zu sein und auf alle Gebete zu reagieren, dann darf ich das voraussetzen. Aber alles was wir über Gott wissen, geht von Kreativität aus. Der menschliche Verstand hat dies erschaffen. Schon vor sehr langer Zeit und dann ging es in die Religion über. Sicher, glauben manche an Heilige und Propheten. Sprachrohre einer göttlichen Existenz. Möglich wäre so etwas durchaus. Aber immer ist das, was wir verstehen, nie die Botschaft für sich alleine. Jeder Glaube unseres Innern färbt eine jede Botschaft ein, die wir weitergeben. Alles, was wir wissen setzt dem Wissen jetzt selber wieder Grenzen auf. So erscheint alles in dem Rahmen des menschlichen Verstehens. Was heißt, was eine göttliche Existenz einem menschlichen Wesen zu sagen versucht, wird so nie ankommen, verstanden werden oder gar ungefiltert weiter gegeben werden können. Sie kennen das aus der Serie Supernatural. Wenn Engel in Menschen schlüpfen und die wirte verbrennen. Oder Menschen nicht einmal fähig sind, die wahre Existenz eines Engels zu schauen. Wie soll es da mit der Stimme eines Gottes sein? Seiner wahren Existenz? Außerdem setzt eine höhere Intelligenz auch einen ganz anderen Blick auf die Dinge voraus. Um so intelligenter, um so weitblickender. Das kennen wir von dem menschlichen Verstand. Man könnte sich also vorstellen, dass alles einem Plan unterliegt. Sicher ist es nicht schön, zu erkennen, dass einer sterben muss, damit ein Anderer leben kann. Einer hat eine Aufgabe, während der nächste einfach in der Masse verloren geht. Dabei ist das ganze wie ein Puzzle. Hat nur ein Teil eine andere Färbung, so passt das Bild einfach nicht mehr. So ist jeder Teil wichtig und jeder spielt die Rolle, die zu ihm passt. Außerdem wissen wir noch nicht, was nach dem Tod passiert. Sicher, der Eine glaubt an den Himmel als Belohnung, der Andere an die Hölle als Strafe. aber das ist sicher nur menschliches, sehr einfaches Denken. Wir wissen gar nicht, ob der Tod vielleicht die wahre Belohnung darstellt. Ob wir danach aufsteigen oder zu etwas anderem werden. Ob wir wiedergeboren werden mit jedes Mal einer neuen Lektion, die wir lernen müssen. Das wissen wir alles nicht mal ansatzweise. Wir glauben nur an das Eine oder das Andere. Wir können wir uns also anmaßen über Einmischung eines Gottes, eines höheren Wesens urteilen zu dürfen?

    Gut und Böse, sind nur Beschränkungen, die der menschliche Geist erschafft. Einordnungen, die der Moral entspringen, die wiederum nur menschlich ist. Wie können wir also voraussetzen, dass ein Gott dem auch unterliegt? Moral entspringt der Erziehung, dem, was wir im Leben als gut oder falsch gelernt haben. Wer soll jetzt Gott unterrichtet haben? Seine Mutter? Sein Vater? Das ist doch sehr hypothetisch. Wir müssen damit aufhören, höheren Wesen unsere eigenen Beschränkungen aufzuerlegen. Sonst werden wir sie nie begreifen oder wenigstens erahnen können. Wo kommt der Teufel her? In jeder Religion gibt es den Gegensatz von Gut und Böse. Und als Solches gibt es auch die Manifestation des Selben. Eben z.B. als Teufel oder gehörnter Gott. Denn auch wenn die Namen sich unterscheiden, so ähneln sie sich im Grunde alle. Ich behaupte, dass wir Menschen alleine den Teufel erschaffen haben. Ihm Existenz durch unseren Glauben geben. Natürlich nur in unserem Bewusstsein. In wie weit er jetzt deswegen existieren kann, das sei einmal dahingestellt. Wir setzen voraus, dass Gott gut ist. Nach unserem Verständnis von Gut und Böse. Aber ein höheres Wesen, nicht unbedingt ein Gott, sofern es einen Verstand hat, muss sich den gleichen Entscheidungen unterwerfen, wie auch der Mensch. Dies lassen, dies tun. Und im eigenen Glauben sieht es das als Gut oder Schlecht an. Wir kennen den Gutglauben aus unserer Entwicklung. Am Anfang ist die Mutter immer gut. Bis wir erwachsen werden und selber begreifen, was für Entscheidungen sie treffen muss. Und dass nicht immer alles rein gut ist, was sie tut. Aber sie tut es im Glauben einer reinen Intention. Und das adelt die Sache an für sich wieder. Aber auch rein Gut ist sie dann nicht mehr. Vielleicht sind wir wie die Kinder gegenüber einem höherem Wesen. Wir können noch nicht alle Entscheidungen von ihm überblicken, da wir so weit ab und kleinlich noch von der Existenz sind. Vielleicht müssen wir erst erwachsen werden, um auch dem Teufel seine Existenz erst abzuschwören. Dies sei aber einfach mal als Überlegung dahin gestellt. Es ist einfacher, einen bösen Gott, einen Teufel zu erschaffen, der für all das Schlechte verantwortlich ist, als zu zu geben, dass so die Natur unserer Existenz beschaffen ist. Wir selber entscheiden uns für das Gute oder das Schlechte. Für den eigenen Vorteil oder die Hilfe für einen Anderen. Im Kleinen beginnt es und dann zieht es sich immer weiter hoch in größere Dinge, die auch Länder betreffen können.

    Fazit

    Ich ende jetzt hier den Artikel. Es sind 2600 Worte geworden, obwohl ich nicht einmal die 1000 überschreiten wollte. Vieles habe ich angerissen und wie ich hoffe, auch zum Nachdenken mitgegeben. Es steht jedem frei, seine Meinung oder auch These, in die Kommentare zu packen. Ich, wie auch jeder zukünftige Leser würde sich mit Sicherheit darüber freuen. Aber ich bitte darum, etwas fundiertes zu posten. Vielleicht die eigene Meinung mit Begründung, ein Zitat, das hier passt und die Gedanken dazu. Es steht Jedem da frei, aktiv zu werden. Man bedenke bei dem Artikel, dass er im Moment entstanden ist. Es ist keine Wissenschaft, wie könnte es das sein? Sondern im Grunde alles These, reine Überlegung als auch Glaube. Denn der Titel meines Blogges gibt genau diese Richtung auch vor.

  • Nachts durchdacht

    Nachts erwacht, dann durchdacht, was mich selber antreibt. Sind es Follower? Sind es Likes? Ist es Reichweite? Oder viel mehr eine eigene Reise der Gedanken durch die ich treibe, durch die ich segle, einem unbestimmten Ziel hingegen. Niemand weiß, was die Zukunft bringen wird. Wie es in einem Jahr aussehen wird. Es geht mir im Grunde nicht darum, reich und bekannt zu werden, obwohl ich es mitnehmen würde, wenn sich das auf meinem Weg so ergibt. 2025 soll mein Jahr werden. Ich hab auf YouTube den Themenschwerpunkt gewechselt, mein TikTok neu gestartet und diesen kleinen Blog ins Leben gerufen. Vielleicht werde ich bekannt, vielleicht auch nicht. Es kümmert mich nicht, es ist mir einfach egal. Ich teile nur, was ich denke, worüber ich mir Gedanken mache und freue mich darüber, wenn es Resonanz bekommt und vielleicht sogar positives Feedback. Ich bin einer unter sehr Vielen und ich pushe nicht mein Ego, in dem ich mir einrede der Einzige oder Beste zu sein. Ich leiste meinen Teil der Kreativität und bin dankbar, wenn mich diese nicht verlässt. Mehr, da muss es nicht sein.

  • Die Maskerade im Internet

    Manchmal ist mir Social Media einfach zu viel. Sicher ist es ein Zeitfresser, der Stunden der Zeit rauben kann. Aber das Ganze posen, darstellen, präsentieren, irgendwann nervt es einen nur noch und ich mache dann eine Pause. Jeder muss zeigen, was er alles erreicht hat und bei genug Followern auch das Ego Pinseln lassen. Aber egal, wo man guckt, es ist so viel unechtes, so viel aufgesetztes und wahre Authentizität kann man nur sehr selten finden. Selbst Krankheiten und Leid werden ausgeschlachtet, um Reichweite und Follower zu generieren. Viele sind sich für nichts zu schade. Hauptsache ein bisschen Fame und auch wenn es nur kurzfristig ist. Ist unsere Zeit jetzt so? Müssen wir uns damit abfinden? Oder suchen wir uns einfach Nischen, wo uns dieses ganze Schauspiel in Ruhe lässt? Orte, wo wir noch heile Welt spielen können und die ganze Maskerade des Internets einfach vergessen können?

  • Echte Veränderung

    Ein Jeder brüstet sich im Internet mit dem, was er schon alles erreicht hat. Dabei findet wahrer Erfolg und echte Veränderung nur mit sich selbst im stillen Kämmerlein statt. Das sind dann die kleinen Erfolge, die man mit niemandem teilen kann, die aber den größten echten Gewinn abwerfen. Wenn aus dem Jugendlichen ein Erwachsener wird, wenn aus dem Alltagsmenschen, gefangen in Konsum und alltäglichen Verpflichtungen, ein weiser Mann wird. Das gute bei solchen echten Erfolgen ist aber, dass wenn einmal erreicht, es nicht mehr verloren geht, da die Weiterentwicklung vollkommen war.

  • Einseitiges Social Media Marketing

    Ich bewege mich einigermaßen viel auf TikTok und eines ist mir aufgefallen. Es gibt unendlich Viele, die dort schnellen Erfolg, vielleicht sogar Hype haben. Aber irgendwie ist das kein Erfolg, der allumfassend ist. Ich nenne mal zwei Beispiele. Der Marktleiter, so heißt er auf TikTok, hat mittlerweile 100.000 Follower. Er hat einen Link im Profil zu YouTube und geht man da drauf, so findet man einen Kanal mit 43 Abonnenten und einem Video mit 600 Aufrufen. Das zweite Beispiel ist tekin. Auch ein Einzelhandels TikToker. Der hat nach 6 Jahren 320.000 Abonnenten dort erreicht und einen Link im Profil der zu Instagram führt, wo er 8000 Abonnenten hat. 8000 Abonnenten hört sich jetzt viel an, aber bedenkt man, dass da 320.000 Follower hinter stehen, so ist das nichts. Es mag sein, dass die Community in jedem sozialen Netzwerk anders ist. Ich weiß selber, dass es bei YouTube schwerer ist, Follower zu bekommen und es sehr lange dauern kann. Aber die beiden Beispiele sind schon seltsam. Ich finde, da wird Potential nicht richtig genutzt. Heutzutage verlässt sich jeder Newcomer auf TikTok, da es so gehyped wird und es einigermaßen einfach ist, schnell viele Menschen zu erreichen. Aber ist TikTok mal weg, dann ist alles verloren. YouTube, Instagram, Facebook, das alles sind Plattformen, die schon ewig existieren und bei denen man sich keine Sorgen machen muss, dass sie bankrott gehen oder aus irgendeinem anderen Grund Offline gehen. Ich finde, man sollte versuchen, auch anderen Content zu bieten, den Plattformen angepasst. Erst dann hat man es irgendwann geschafft, wenn man allumfassend überall durchgestartet ist. Und dann auch irgendwann kann man sich einer Selbstständigkeit als Influencer widmen, wenn man überall seinen Schnitt macht. Nehmen wir mal Monte, der mittlerweile Millionen verdient. Der verdient über Twitch, über YouTube, sein Gönergy und was nicht alles. Das ist Social Media Marketing, was fruchtet und aufgegangen ist.

  • Social Media und Aussehen

    Social Media lehrt uns, man braucht Persönlichkeit oder das passende Aussehen, um auf lange Sicht gesehen Erfolg zu haben. Aussehen ohne die passende Persönlichkeit, die fesselt, wird kurzfristig zu Hype führen, aber irgendwann sind die Surfer gelangweilt und gucken sich nach was Anderem um. Denn Schönheit ist austauschbar. Persönlichkeit aber, die fesselt, unterhält, mit irgendetwas glänzen kann, die ist ein Unikat, das man so nicht ein zweites Mal finden kann.

  • Hallo Welt

    Ich bin Nismion LeVieth alias Bruno Schelig. Und zum 16.01.2025 starte ich diesen Blog. Ich weiß selber noch nicht, wohin die Reise gehen wird oder ob überhaupt noch Blogs gelesen werden in der heutigen Zeit. Ich habe vor 12 Jahren mein erstes Buch geschrieben und seit dem in der Schreiberei Einiges probiert. Und Schreiben liebe ich einfach. Ich habe vor kurze Texte auf diesem Blog zu bündeln, die ich zwischendurch niedertippe. So dass wenn man Langeweile oder Muße hat, man sich durch die Artikel lesen kann. Finden wir gemeinsam heraus was uns erwarten wird oder die Kreativität mir eingibt.